US-Präsidenten auswendig wissen


US-Amerikanische Präsidenten auf Dollarnoten

Wem der 45. Präsident der Vereinigten Staaten keine Freude bereitet, kann sich mit den Gedanken an seine Vorgänger trösten: Obama, Kennedy, zwei Roosevelts – aber wen gab es eigentlich noch? Hier lernst du alle 45 US-Präsidenten auswendig.

Wir beginnen mit dem Bau unseres Gedächtnispalasts mit den US-Präsidenten in ihrer chronologisch richtigen Reihenfolge. In einem anderen Beitrag werden wir dazu dann auch das Datum ihrer Amtseinsetzung verknüpfen.

Dafür bauen wir den ersten Teil des ersten Flügels unseres Geschichts-Palasts. Der Geschichts-Palast ist sozusagen unsere mentale Bibliothek. Dort lagern wir unser Wissen, um es bewusst abufen zu können. So lernst du effektiv auswendig. Stell dir dafür einen großen Raum vor. Seine Farbe, seine Form, alles ist deiner Fantasie überlassen. Stell ihn dir möglichst bildhaft vor und binde möglichst all deine Sinne mit ein: Ist der Raum hell oder dunkel? Hörst du etwas oder ist es ganz still? Nimmst du einen Geruch wahr?`Wie fühlt sich der Raum an?

In diesem Raum siehst du ein Schild, das dich zum Weißen Haus führt. Das Weiße Haus ist unser Trigger. Wir wissen: Jetzt geht es um die US-Präsidenten. Es folgt unten ein imaginärer Gang durch das Weiße Haus unter Trump. Die Geschichte wird verrückt klingen, du wirst vermutlich denken, durch plumpes Abschreiben und Wiederholen wirst du die Liste schneller lernen können, aber lass dich auf die Methode ein. Die Geschichte folgt einer logischen Ordnung, die es dir ermöglichen wird, zu jedem US-Präsidenten automatisch auch im Kopf zu haben, welcher der 45 Präsidenten er ist.

Ich setze in diesem Beispiel auf eine Mischung aus dem Major-System und der Routen-Methode. Die beiden Methoden habe ich hier erklärt. Kursiv ist hierbei immer der Ankerpunkt, Fett ist die Eselsbrücke, die zum jeweiligen Präsidenten führt.

Das auswendig Lernen der US-Präsidenten

Ich laufe durch’s Weiße Haus und sehe als erstes lauter Flecken durch Tee. Unter Präsident Trump scheint das Weiße Haus aber komplett verrückt zu spielen: Es wird zwar versucht, die Flecken wegzuwaschen – aber das mit Ton. Alles wird nur noch schmutziger. Ich schaue noch eine Weile betröppelt zu, dann gehe ich weiter.
An der Wand sehe ich ein Gemälde hängen von der Arche Noah. Aber Moment: Waren auf der Arche Noah tatsächlich auch Adam und Eva mit dabei? Die meisten Menschen würden das vermutlich verneinen – in Trumps Weißen Haus läuft aber wohl alles ein klein wenig anders.
Ich laufe weiter und sehe eine Statue von Trumps Oma. Im Hintergund läuft ein Fernseher mit dieser unerträglichen Dating-Werbung: „Jeff. Ich heiße Jeff.“ Ich frage mich, wie meine Oma wohl auf diese Werbung reagiert hätte.
Als ich weitergehe, kommt mir ein Ire entgegen. Er erzählt mir, er sei ein riesiger Fan von „Harry Potter“. Seine Lieblingsfigur sei „Mad-Eye Moody“. Er hat sich sogar dessen magisches Auge nachgebaut und zieht es auf!
Plötzlich geht es auf eine Allee. Dort singt Marylin Monroe „Happy birthday to you. Happy birthday to you. Happy birthday, Mr President. Happy birthday to you.
Ich schaue auf den Boden und merke, dass überall noch Asche verteilt liegt. Ein Mann im Adams-Kostüm versucht, sich mit der Asche zu bedecken.
Aus mir unerfindlichen Gründen gibt es in Trumps Weißen Haus sogar eine Kuh. Und sie frisst gerade die Jacke von Trumps Sohn. Scheinbar spielt hier alles verückt!
Neben der Kuh ist ein Affe. Aber er steht nicht einfach nur herum, nein: Er fährt mit einem Van volle Kanne in das Büro eines Trump-Mitarbeiters.
Ich höre mich um und merke, dass irgendwo gerade Abba läuft. Aber es ist eine Cover-Version. Gesungen wird es von Harrison Ford, der den wohl coolsten Star Wars-Charakter ever gespielt hat. Ruhe in Frieden, Han!
Weiter geht’s: Auf dem Boden liegt eine Tasse, auf der groß und fett drauf steht: „Geiles Teil„.
Sogar ein Tutu ist an die Wand genagelt! Und es wird noch verrückter: Scheinbar tragen hier Männer Tütü, um Polka zu tanzen – ein wahres Bild für Götter.
Von Weihnachten steht im Weißen Haus noch ein Tanne herum. Die ist aber nicht irgendwie geschmückt – sondern mit Tellern statt mit Christkugeln.
Jetzt endlich sehe ich auch Trumps Team. Aber die schauen hier nur Filme und haben gar kein Ohr für meine Verwunderung über die Zustände im Weißen Haus.
Ich schlendere weiter und sehe eine Tür. Eine gigantische, majestätische Tür. Dreist, wie ich nun mal bin, öffne ich sie. Heraus springt Pierce Brosnan – der James Bond meiner Kindheit!
Nun geht es ein Tal hinab. Darin steht Tom Buchanan, wie er raunzt: „That so?“ (Wer „The Great Gatsby“ noch nicht gelesen hat, muss das dringend nachholen – oder wenigstens eine Verfilmung davon ansehen.)
Ich sehe einen Tisch. Auf dem Tisch liegt die DVD „Abraham Lincoln Vampirjäger“. Ich finde ihn zwar nur so mittel, aber verrückt genug, dass die DVD hier herumliegt.
An der Wand ist überall Teig verteilt. Ein Mann, der verkleidet ist wie Little John aus Robin Hood isst ihn von der Wand weg.
Im Weißen Haus findet sogar eine Taufe statt. Der Grend (schwäbisch für „Kopf“) des Kindes ist schon tief im Wasser.
Wie ist denn eine Taube hierhergekommen? Und warum wird sie mit Haggis gefüttert?! Fragen über Fragen…
Hier ist auch ein Emblem der NASA. Es ist aber überarbeitet: In der Mitte ist jetzt Garfield zu sehen, wie er sagt: „Ich hasse Montage!“
Ich schneide mir eine Naht auf. Ich habe sie mir von King Arthurs Schwert eingeschnitten.
Jetzt sehe ich, wie sich plötzlich eine Nonne und ein Narr streiten. Und wer, ausgerechnet wer von allen Personen, die in Frage kommen, schlichtet den Streit? Cleveland Brown, der legendäre Charakter aus „Family Guy“.
Ich sehe, wie im Weißen Haus auch ein nichtabgeholtes Namensschild herumliegt. Es gehört Harrison Ford – komisch, dass er ein solches Schild überhaupt nötig hat.
Ein weiteres Gemälde an der Wand zeigt den Nil. Aber neben dem Nil steht ein McDonalds. Bei dieser Absurdität fällt einem wirklich die Kinnlade herunter!
Ich finde im Weißen Haus auch eine kleine Nische, in der sich aber eine komplette Rosenwelt verbirgt! Der Duft geht mir nicht mehr aus der Nase.
Vermutlich das Verrückteste, das ich bisher gesehen habe, ist aber ein Taft, der das Markenzeichen von Nike trägt. Ich bekomme immer noch nicht die ätzende Werbung aus den 90ern aus dem Kopf!
Im Fernsehen läuft eine Alternativversion von „Cast Away“. In der Handlung geht es nur darum wie Wilson mit Nivea eingecremt wird. Warum hat man den Mist überhaupt gedreht?!
Außerdem wird gerade an einem Neubau im Weißen Haus gearbeitet. Doch plötzlich fällt einem Arbeiter ein hartes Ding auf den Kopf. Aua!
Eine Maus flitzt an mir vorbei. Spinn‘ ich – oder hat sie eine Sonnenbrille getragen? Sah auf jeden Fall verdammt cool aus!
Jetzt bin ich sogar in Trumps Schlafzimmer. Darin befindet sich eine Yoga-Matte in Huf-Form. Hätte ich auch nicht für möglich gehalten!
Ich gehe wieder hinaus und sehe etwas, das wie eine Miene aussieht. Ich wage mich hinein. Es ist aber wirklich schön darin – eine zweite Rosenwelt!
Ich vermisse im Weißen Haus aber meine Mama. Immerhin hat sie mir gezeigt, was einen wahren Mann auszeichnet!
In Trumps Badezimmer ist ein Gemälde vom Meer. Irre ich mich, oder haut da jemand Eisen rein ins Wasser?!
Nach Trumps bisheriger Amtsführung wäre es eigentlich an der Zeit für einen Urlaub auf Malle, um das alles zu vergessen. Ich kann mich noch an einen Betrunken aus Malle erinnern. Der war so voll, alles was er noch sagen konnte, war: „Kenn i di?“
Apropos Betrunken: Ich glaube ja, die Mitarbeiter von Trump müssen eine so harte Mische trinken, um ihn ertragen zu können, dass es selbst Little John umhauen würde.
Ich kann meinen Augen kaum trauen: Ich sehe eine echte Nixe – und die wird verjagt von einer so kleinen Mücke.
Was riecht denn hier so? Das ist ja ein echter Mief! So stinkt nur ein Ford!
Im Oval Office liegt eine Mappe von Trump. Die wird aber gerade von einem Kater geklaut.
Plötzlich setzt Regen ein: Aber es ist kein normaler Regen, es ist Reis! Es regnet im Weißen Haus (!) tatsächlich Reis.
Was ich auch nie geglaubt hätte zu sehen: Einen Busch in Rot im Weißen Haus.
Und – was seh‘ ich denn da? Hillary Clinton will so dringend ins Weiße Haus, sie versucht durch die (Regen-)rinne hineinzuklettern. Ihr Mann war ja immerhin auch einmal US-Präsident.
Und womit gießt ein Gärtner Trumps einen anderen Busch? Mit Rum! Ein echter Piraten-Gärtner!

Der letzte Trost: Obama verteidigt das Weiße Haus mit einem Rohr, als wäre es ein Lichtschwert.. Er will nicht gehen und das Weiße Haus Trump überlassen.

Geschafft! Du kannst es auswendig

Herzlichen Glückwunsch! Wenn du die Geschichte in Ruhe wiederholst, kannst du jetzt jeden US-Präsidenten in der richtigen Reihenfolge auswendig aufsagen. Du glaubst es nicht? Hier die Lösung:

 

  1. Washington
  2. Adams
  3. Jefferson
  4. Madison
  5. Monroe
  6. Adams
  7. Jackson
  8. Van Buren
  9. Harrison
  10. Tyler
  11. Polk
  12. Taylor
  13. Filmore
  14. Pierce
  15. Buchanan
  16. Lincoln
  17. Johnson
  18. Grand
  19. Hayes
  20. Garfield
  21. Arthur
  22. Cleveland
  23. Harrison
  24. Cleveland
  25. Mc Kinley
  26. Roosevelt
  27. Taft
  28. Wilson
  29. Harding
  30. Coolidge
  31. Hoover
  32. Roosevelt
  33. Truman
  34. Eisenhower
  35. Kennedy
  36. Johnson
  37. Nixon
  38. Ford
  39. Carter
  40. Reagan
  41. Bush
  42. Clinton
  43. Bush
  44. Obama
  45. Trump
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